Es gab doch diesen Fluchtballon?

Flucht über die Grenze in die Freiheit aus der DDR mit einer Ballonfahrt bei Nacht. In der Nacht des 15. Septembers 1979 um 2:40 Uhr morgens stiegen sie auf, die Familien Streiczyk und Wetzel – vier Erwachsene und vier Kinder. Die Kinder saßen Innen auf der Plattform 1,40 m im Quadrat, mit dem Rücken zu den Propangasflaschen die an jeder Ecke waren. Die Erwachsenen standen mit dem Gesicht nach außen und blickten in die Nacht und hielten mit den Auslaufleinen die Hülle offen welche aus 1200 m Tuch selbst gefertigt wurde. Die züngele Flamme des Brenners wurde durch ein Ofenrohr hoch hinauf in die Ballonhülle geführt. Die Ballonhülle war 26 Meter lang, hatte ein Volumen von 3 000 m³ und entwickelte eine Tragkraft von 725 kg. Der damals 37 jährige Pilot Peter Streiczyk Initiator des Fluchtplanes erreichte eine Fahrthöhe von etwa 2 400 Metern da ihr Brennstoff zur Neige ging eine Fahrzeit von 30 Minuten.

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