FAQ’s

Wie sind Ballone aufgebaut?

Aus was sind Ballonkörbe?

Die Ballonkörbe sind handgefertigt (geflochten) aus Palambang oder Caboo mit austauschbaren, massiven Bodenplatten, gerade oder geschwungen Rändern an den Breitseiten, Braune oder Schwarze Wildleder – Einfassung oben und serienmäßig sind Lederverkleidung der Schleifkanten.

Ist der Ballonkorb Sicher?

Der Ballonkorb, ist mit innen eingearbeiteten Stahldrahtseilen versehen, die durch die Wände und den Boden des Korbes verlaufen. Der Korb ist innen mit Handgriffen versehen. Der Rand des Korbes ist mit gepolstertem Leder überzogen. Ein Feuerlöscher ist an der Innenseite des Korbes angebracht.

Kann ein Ballon Verbrennen?

Die Ballonhülle ist mit dem Brennerrahmen durch rostfreie Stahlseile verbunden und die unteren Bahnen des Ballons sind aus Nomex (hitzebeständigem Gewebe) gefertigt. Dadurch liegt das Nylongewebe weit genug von der Flamme entfernt, um eine Verbrennung zu vermeiden.

Aus welchem Material ist die Ballonhülle hergestellt?

Die Ballonhülle besteht aus zusammengenähten Konstruktionsteilen, die aus stark belastbarem Nylongewebe hergestellt werden. Das Nylongewerbe hat eine Temperbeständige Beschichtung die das Gewebe abdichtet und gegen die Einwirkung der Sonnenstrahlen (UV Licht) schützt. Die Hauptbelastung der Ballonhülle tragen die Nylongurtbänder (Lastbänder). Die Konstruktionen des Systems gewährleisten eine extrem hohe Sicherheit.

Es gibt eine Reihe von Größen, 890 bis 4.500 m³ auch Größer, und die Ballonhüllen werden in vier unterschiedlichen Arten gebaut.

Kann man Ballone überladen, oder Ballonhüllen Überhitzen?

Eine in der Ballonhülle befestigte Schmelzsicherung (Schemels Lot) mit Signalstreifen warnt vor Überhitzung. Wird die Ballonhülle durch über Ladung der Gondel überhitzt, fällt der Streifen herunter und warnt den Piloten. Steht der Ballon noch am Boden, muss der Pilot vor dem Start das Gewicht verringern. Fällt die Sicherung während der Ballonfahrt, muss der Pilot die Höhe verringern und schnelles Steigen vermeiden.

Was ist das für ein Gas im Heißluftballon?

Als Tragendes Gas eines Heißluftballons dient Luft, die auf eine höhere Temperatur als die Umgebungsluft erwärmt wird. Für die Erwärmung der Tragluft wird Propan, eine Kohlenwasserstoffverbindung, verwendet. Propan ist auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften ein für Heißluftballone besonders geeignetes Heizgas.

Heißlufterzeugung?

Zur Heißlufterzeugung dient ein großer Propanbrenner, der mit flüssigem Propangas gespeist wird. Deren Leistung die der bisherigen Brenner um mehr als das doppelte über – steigt. Die neuen von uns verwendeten Brenner erhielten eine Piezo – Zündung, ohne Batterie. Die Pilotenflammen werden durch einfachen Knopfdruck gezündet. Die Pilot – flammen sind aber auch leicht zugänglich, sollte das System tatsächlich einmal versagen. Zur höheren Sicherheit bei der Landung können die Pilotflammen durch Abschaltung – Ventile am Brenner gelöscht werden. Ein Überströmventil ermöglicht es, bei Bedarf beide Brenner mit einem Ventil zu fahren.

Es gibt je nach Ballongröße Einzel- bis Vierfachbrenner. Beim üblichen Heißluftballon mit einem Inhalt von 3000 m³ verwendet man einen Doppelbrenner, Ballone mit 6000 m³ haben normalerweise einen Dreifach-Brenner. Die Leistung eines Einzelbrenners beträgt ca. 2200 – 3000 KW.

Erzeugt ein Heißluftballon Abgase? Verbrennungseigenschaften?

Die Kohlenwasserstoffe Propan und Butan verbrennen bei ausreichender Sauerstoffzufuhr zu Kohlendioxid und Wasserdampf, wobei entsprechende Wärmemengen frei werden. 1 kg Propan – Gas benötigt rund 12 m³ Luft. Die höchste Verbrennungstemperatur von Propan liegt bei 1.900° C.

Gibt es im Ballon Fallschirme?

Eine Art Fallschirm (Parachute – System) verschließt von innen durch Innendruck eine runde Öffnung ganz oben in der Ballonhülle. Der Fallschirm wird von Zentrierleinen gehalten, welch dessen Kante mit der Innenfläche des Ballons verbinden. Er wird durch Ziehen an einem Seilsystem geöffnet, das an der Reißleine befestigt ist, und dient nicht als Rettungssystem.

Die ersten Skizzen eines Fallschirms hatte Leonardo da Vinci um 1485 gezeichnet, doch erst Ende Dezember 1783 gelang Louis-Sébastien Lenormand den ersten sicheren Sprung von einem hohen Turm, des Observatoriums in Montpellier.

Fallschirm beim Ballon

Zufällig fand diese Pioniertat nur wenige Wochen nach der ersten Ballonfahrt von Menschen statt: Am 21. November 1783 hatte der Heißluftballon der Gebrüder Montgolfier einen Physiker und einen Offizier in 25 Minuten zwölf Kilometer weit fahren lassen. Schon wenig später gehörten meist selbst gebastelte Fallschirme zur festen Ausstattung von Ballonfahrern; sie retteten auch einigen das Leben.

Die Beobachter in Fesselballons benutzten schon seit Herbst 1915 Fallschirme. Für sie gab es nämlich keine andere Rettung, falls ihr Ballon vom Gegner schwer beschädigt werden sollte, entweder durch gegnerische Flugzeuge oder durch Ballonabwehrgeschütze.

Ende des 19. Jahrhunderts zählten Fallschirmsprünge aus Ballons dann zu den beliebtesten Attraktionen auf Jahrmärkten – natürlich für mutige junge Männer.

Allerdings waren die Fallschirme, um 1917/18 die damals beim Ballonfahren zum Standard wurden, noch nicht besonders ausgereift. Sie genügten zwar, um aus einem schwebenden oder schlimmstenfalls langsam sinkenden Ballon zu springen.

Doch aus einem Flugzeug auszusteigen war mit ihnen gefährlich.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war zwar das Grundprinzip des Fallschirms ausgereift, nicht jedoch die Technik für einen halbwegs sicheren Einsatz aus Flugzeugen.

Mittlerweile gibt es Fallschirme, die nach dem Prinzip von Leonardo da Vinci, mittels bewusst erzeugten Luftwiderstandes den Fall bremsen und moderne Hightechrettungsgeräten, die im Notfall ganze Flugzeuge sanft zu Boden schweben lassen können. Die Fallschirme machen ein auszusteigen aus einem Doppeldecker bei 150 oder sogar 200 Stundenkilometern mit ihnen erst möglich.

Gibt es im Ballon ein Cockpit mit Instrumenten?

Es gibt Bordinstrumente das Variometer, Höhenmesser und Temperaturanzeige in einem Gerät. Die Temperaturanzeige gibt die Hüllentemperatur im oberen Bereich der Ballonhülle an, kann aber auf Umgebungstemperatur umgestellt werden. Das von uns bei der Ballonfahrt über Bremen verwendete Variometer hat 2 Anzeigebereiche 0 – 3 und 0 – 6 m/s. Der Höhenmesser zeigt die Höhe in Metern, durch Umschalten den Luftdruck in Hektopascal.

Hat der Ballon ein Seil oder Leiter bis unten?

Es gibt ein Schlepptau, das ist 46 m lang und kann an einem Stahldrahtseil, an zwei Ecken des Brennerrahmens eingehängt werden. Das Schlepptau gehört nicht zur Standardausrüstung.

Wie Transportiert der Heißluftballon das Gas?

Das Gas zum Heizen wird in Zylindern meist aus Aluminium aber auch aus Edelstahl gefertigt, in den Ecken des Korbes befestigt und so Transportiert.

Warum haben Ballone über Bremen oft nur Tropfenform?

Alle Ballone unterliegen denselben aerostatischen Gesetzen, aber Ballone üblicher Bauweise haben aus verschiedenen Gründen die Form einer Kugel oder eine an die Kugel angenährte Tropfenform. Einer der Vorteile ist das von keinem anderen geometrischen Körper erreichte günstige Verhältnis von Volumen, Oberfläche und Querschnitt. special shape balloons Ballon Werbung Hamburg BremenEine Kugel vereinigt größtmögliches Volumen mit kleinstmögliche Oberfläche. Das Volumen bestimmt die Größe des Auftriebs, die Oberfläche bestimmt die Nutzlast schmälernde Masse der Hülle, der Querschnitt bestimmt die Angriffsfläche von Windkräften. Bei Abweichungen von der reinen Kugelform wird das Verhältnis von Inhalt zu Oberfläche und Querschnittsfläche ungünstiger. Generell ist festzustellen, dass Zustände, die für einen Kugelballon kritisch werden, für von der idealen Kugelform abweichende Ballone wesentlich schwerwiegender sind. Die Erschwernisse steigen mit dem Maß der Abweichungen von der Kugelform.

Formballone erfordern günstigere Wetterbedingungen. Als Werbeträger verwendete Heißluftballone mit speziell geformten Hüllen (special shape balloons), die mit einer Kugel nichts mehr gemein haben, unterliegen zwar denselben aerostatischen Gesetzen, die für einen kugelförmigen Ballon angestellten Rechnungen und Betrachtungen sind allerdings nur mit Einschränkungen übertragbar. Ein Aerostat in Form eines Würfels hat eine um rund 24% größere Oberfläche als ein Kugelballon gleichen Volumens, ein solcher in Form eines Zylinders hat eine 16% größere Oberfläche bei gleichem Volumen erhöht unter anderem den Wärmeverlust und damit den Energieverbrauch.