FAQ’s

Was für ein Wetter braucht der Ballonfahrer?

Warum kann eine Ballonfahrt nur in den Morgenstunden und abends stattfinden?

Eigentlich ist es einfach und schnell zu erklären. Heißluftballone können beziehungsweise sollten nur außerhalb der Thermikzeiten starten. Einfach um bei der Landung nicht durch eine Thermikblase (aufsteigende Luft) wieder vom Boden abzuheben, damit die Landung im Grunde kontrollierbar bleibt.

Warum gibt es so wenig Tage zum Ballonfahren?

Das liegt an den vielen Parametern, die noch erfüllt sein müssen. Wichtig ist, dass das Wetter mitspielt. Da ein Ballon nicht in Wolken fahren kann und natürlich auch, weil die Passagiere etwas von Bremen sehen wollen, sollte Bremen weitestgehend frei von Wolken sein.

Dazu kommt nun noch die Windkomponente. Eine Leichte Windströmung ist einleuchtender weise Bedingung für eine Ballonfahrt über Bremen. Auch eine gewisse Geschwindigkeit sollte gegeben sein, damit man in der Fahrzeit auch den Weg über Bremen zurücklegen kann, ohne Notlanden zu müssen. Dabei sind 10 Knoten das Minimum, idealerweise sollten es aber mehr als 10 Knoten sein. Dabei sollte es aber wiederum keine Turbulenzen geben.
Im Landegebiet sollte für die Landung wie gesagt der Bodenwind recht ruhig sein und kaum Thermik vorhanden sein. Natürlich muss auch genügend Sicht vorhanden sein und kein Frühnebel sein.

Warum sind die Außentemperaturen wichtig beim Ballonfahren?

Bei hohen Temperaturen ist der Auftrieb des Heißluftballons geringer, da der Unterschied zwischen Temperatur im Ballon und der Temperatur außerhalb des Ballons geringer ist, somit kann der Ballon weniger heben. Da man aber bei einer Ballonfahrt den Ballon nur begrenzt beladen kann, ist das Gewicht entscheidend. Dies ist ein Grund, solch eine Fahrt auf kalte Tage zu legen. Man sieht also, solch eine Ballonfahrt kann durch sehr Warme Tage verhindert werden.

Wie Kalt ist es da Oben im Ballon?

Tatsächlich ist es im Korb wärmer als am Boden, obwohl die Außentemperatur mit der Höhe abnimmt. Zum einen strahlt der Brenner auch nach unten Wärme ab (was besonders im Winter sehr angenehm ist), zum anderen bewegen wir uns so schnell wie der Wind um uns. Wir scheinen förmlich in der Luft zu stehen, auch wenn es mit 30 km/h voran geht.

Kann man auch im Winter Ballonfahren?

Ja, lediglich hier in Norddeutschland ist das Wetter meist unbeständig. Daher lassen wir es uns nicht nehmen unseren Fahrgästen eine Möglichkeit zu bieten ihre Ballonfahrt mit einem Kurzurlaub zu verbinden. Die Ballonstarts z. B. aus dem Hochtal von Tannheim führen uns meist Richtung Alpen wieder zurück nach Deutschland. Nicht selten landen wir in der Nähe von Schloss Neuschwanstein. Erleben Sie die Atemberaubende Schönheit der Berge und ihrer schneebedeckten Gipfel.

Wann ist die beste Jahreszeit für eine Ballonfahrt?

Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz. Eine Ballonfahrt ist das ganze Jahr hindurch möglich, allerdings sollten Zeit und Ziel miteinander harmonieren. Es lohnt sich für Single oder Paare und Gruppen ganzjährig zu buchen. In den Wintermonaten sind Alpenfahrten sehr kurzfristig planbar. Die meisten Fahrten finden vom Frühjahr bis zum späten Herbst statt.

Kann bei Regen auch Ballon gefahren werden?

Bei Regen, Nebel und wenn es gerade Schneit kann nicht Ballon gefahren werden.

Was ist Thermik?

Erhitzte Luft strömt in engen Schläuchen mit einer Geschwindigkeit von 1 – 3 m/s nach oben. Im Sommer können auch Geschwindigkeiten von 5 – 10 m/s erreicht werden. Ein Segelflugzeug, das diese Aufwinde kreuzt, wird nach oben befördert. Diese Turbulenz ist für Segelflugzeuge nicht besonders gefährlich, aber gerade bei Ballonfahrern unbeliebt. Thermische Aufwinde haben immer auch Abwinde zur Folge. Diese haben im Allgemeinen eine geringere Intensität. In diesen Abwinden treten natürlich auch erhebliche Turbulenzerscheinungen auf. In den Randgebieten der Abwinde bilden sich zusätzlich kleinräumige Wirbel. Ein kontrolliertes Ballonfahren ist unmöglich.

Wann erfährt man ob der Ballon Startet?

Frühestens drei Stunden vor der vereinbarten Treffzeit gelten die Wind- und Wetterinformationen als zuverlässig genug, um eine Planung verbindlich durchzuführen und frühestens zwei bis drei Stunden vor der geplanten Startzeit können wir mit relativ verbindlichen Aussagen rechnen. Auch das Wetter für die Ballonfahrt von Bremen kann sich so schnell ändern, dass eine metrologische Ballonfahrtvorbereitung mehrere Stunden vor dem Start schnell wertlos werden kann. Besondere Zeitvorgaben gibt es aber nicht. Abrufe im Internet bei nicht offiziellen Wetterseiten können Sie zwar vornehmen, da diese aber nicht ausreichend in Qualität der Datenbereitstellung und Vollständigkeit sind, dürfen sie nie alleine für die Ballonfahrtvorbereitung genutzt werden.

Was ist Seewind?

Auch in Bremerhaven wie in vielen anderen Gebieten der Erde bilden sich bei bestimmten Wetterlagen durch orografische Einflüsse lokale Windsysteme aus, die stark von großräumigen Luftströmungen abweichen. Es handelt sich vor allem um thermisch bedingte Winde wie Land- und Seewind oder den Berg- und Talwind und speziell an Gebirgen auftretende Winde wie Mistral, Bora und Föhn.
Durch unterschiedliche Erwärmung von Land- und Wasserflächen entsteht an den Küsten von großen Seen oder Meeren eine flache Luftzirkulation (tagsüber Seewind Land einwärts gerichtet bis ca. 500 m Höhe darüber die großräumige Luftströmung und Richtung), die Windgeschwindigkeiten von 10 bis 20 Knoten hervorbringen kann. Siehe auch Albuquerque Box.

Wann kann man Ballonfahren?

Ballonfahren kann man das ganze Jahr über, zu allen vier Jahreszeiten im Frühjahr Sommer, Herbst und auch im Winter über märchenhaft weiß verschneite Winterlandschaft ist Ballonfahren möglich im Alpenvorland. Ballonfahrt Alpenfahrt Alpenüberquerung bis Italien.

Nur durch schlechtes Wetter, Stürme, Regen oder auch Gewitter ist eine Fahrt eingeschränkt. Da Heißluftballone nur nach VFR-Regeln (= Visual Flight Rules) d. h. Sichtflugregeln fahren dürfen und nur ohne Thermik starten bzw. landen können wird die Zeit, in der wir fahren, können auf folgende Zeiten eingeschränkt: am Morgen: eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang (Sun Rise) bis zwei Stunden nach Sonnenaufgang.

Am Abend: zwei Stunden vor Sonnenuntergang (Sun Set) bis eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang.