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Die Passagiertaufe ist der krönende Abschluss einer jeden Ballonfahrt. Unter Zuhilfenahme des Feuers, welches uns in die Lüfte erhob, des Saftes (Sekt), den wir so lieben und natürlich der Erde, die uns wiederhat (ersatzweise kann auch Schnee genommen werden), werden die Erstfahrer in den Adelsstand der Ballonfahrer aufgenommen. Dadurch erhalten die Neu-Aeronauten sämtliche Lehen und Rechte der überfahrenen Ländereien übertragen, allerdings erst ab einer Höhe von 1.000 Fuß.
Anschließend warten noch zwei schwerwiegende Herausforderungen: Zum einen darf ab sofort nur noch vom "Ballonfahren" gesprochen werden und zum anderen muss jeder Ballonfahrer seinen Adelstitel (z.B. "Mutiger Himmelsstürmer Hans-Peter weit blickender Luftikus im Ballon in luftigen Höhen der Ballonfahrt über Bremervöde, Stade und dem Alten Land") auswendig kennen. Sollte einer der Aeronauten seinen eigene Adelstitel nicht binnen kurzer Zeit auswendig kennen oder sich sträflicherweise versprechen, so muss dieser künftig in Ballonfahrerkreisen eine Runde ausgeben.
Als Erinnerung erhalten alle Passagiere eine Taufurkunde mit ihrem persönlichen Adelstitel und ein kleiner Sektumtrunk bietet Gelegenheit die gesammelten Eindrücke und Erlebnisse Revue passieren zu lassen und sich mit seinen Mitfahrern auszutauschen.
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