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Eine Rozière ist eine Mischung aus Heißluftballon und Gasballon. Benannt ist sie nach ihrem Erfinder Jean-Francois Pilätre de Rozier. Der Vorteil der Rozière gegenüber reinen Heißluftballonen ist der geringere Brennstoffverbrauch. Sie ist somit für längerdauernde Ballonfahrten wie z.B. Rekordfahrten oder Weltumrundungen geeignet.
Die Hülle der Roziere ist die eines Heißluftballons. Zusätzlich befindet sich im oberen Teil ein Gasballon gefüllt mit Helium. Durch die Sonneneinstrahlung erhitzt sich das Helium und erzeugt somit tagsüber die Tragkraft. In der Nacht und der damit verbundenen Abkühlung des Heliums wird die Luft im Heißluftballon über einen Brenner, der zum Beispiel mit Propangas oder Kerosin gespeist wird, erhitzt - die Roziere kann die Höhe halten. Ein weiterer Vorteil gegenüber normalen Gasballonen ist somit auch, dass kein Ballast mitgeführt werden muss. Rozieren werden oftmals für Rekordfahrten genutzt, daher ist jeder Ballon auch ein Einzelstück. Die Ballonhersteller Cameron und Lindstrand sind derzeit führend auf dem Gebiet des Rozierenbaus. Aus den Werken der beiden Firmen stammt eine Großzahl, der in den letzten Jahren zu Rekordfahrten aufgestiegenen Rozieren. Unter anderem auch der Breitling-Orbiter. Mit diesem Ballon umrundete Brian Jones, zusammen mit Bertrand Piccard 1999 als erster Mensch nonstop in drei Wochen die Erde und stellte dabei sieben Weltrekorde auf.
Der prominente Ballonpiloten Brian Jones startete zu einer Ballonfahrt über Kiel mit einem Nachbau des Breitling-Orbiters im Rahmen der 2. Internationalen Balloon Sail 2008 Kieler Woche in Schleswig-Holstein.
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